Bekämpfen Sie Depressionen mit Kraftfutter fürs Gehirn

Die Zahl der Menschen, die an Depressionen leiden, ist in den letzten Jahren förmlich explodiert. Schon seit längerer Zeit wissen wir, dass ein Mangel bestimmter lebenswichtiger Nährstoffe für die Entwicklung einiger Symptome, die zu Depressionen führen, verantwortlich gemacht werden kann. Wenn jemand, den Sie lieben in Ihrem Umfeld unter Depressionen leidet, sollten Sie daher in Erwägung ziehen, den Verzehr der folgenden Nahrungsmittel bei der betroffenen Person zu steigern…

Fischöle: Sie enthalten Omega-3 Fettsäuren, an denen es laut Forschungsergebnissen depressiven Menschen sehr oft mangelt. In einer Studie des Jahres 2002 nahmen die Studienteilnehmer täglich ein Gramm Fischöl zu sich. So konnte ein Rückgang der Symptome, wie beispielsweise Angstattacken, Schlafstörungen, unerklärbare Traurigkeit, Selbstmordgedanken und keine Lust auf Sex, um 50% beobachtet werden. Das nötige Omega 3 finden Sie außerdem in Walnüssen, Leinsamen und fetthaltigem Fisch, wie zum Beispiel Lachs oder Thunfisch.

Chrom: Dieses Spurenelement sorgt dafür, dass Ihr Blutzuckerspiegel stabil bleibt. Fehlt es, kann das Insulin nicht richtig arbeiten. Indem sie angemessene Mangen an Chrom zu sich nehmen, konnten schon viele unter Depressionen leidende Menschen, ihr Leben zum Positiven hin verändern. Natürliche Chromquellen sind unter anderem Zimt, Rindfleisch, Bierhefe, Naturreis und Käse.

Vollkornhafer: Hafer hat bei Kräuteranhängern schon lange den Ruf eines entspannenden Nervenfutters. Mit Ihrem hohen Vitamin B-Gehalt ist er reich an Folsäure, Pantothensäure und den Vitaminen B6 und B1 und wirkt beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt. Zudem helfen Haferprodukte verhindern, dass der Blutzuckerspiegel in den Keller rast, was wiederum oft zu Kratzbürstigkeit und Stimmungsschwankungen führen kann. Darüber hinaus kurbeln alle komplexen Kohlenhydratverbindungen den Serotoninspiegel an. Einige Menschen reichern Ihre Haferflocken zum Beispiel noch zusätzlich mit Proteinen an und stabilisieren damit Ihren Blutzuckerspiegel und somit Ihrer Launen noch längerfristiger.

Protein: Eine Schlüsselkomponente beim Ausgleichen des Blutzuckerspiegels. Wenn Sie sich für Hühnchen oder Truthahn entscheiden, werden Sie mit einer Extraportion B6 belohnt, welches wiederum Ihre Serotoninproduktion ankurbelt. Verteilen Sie die Proteinzufuhr möglichst gleichmäßig über den ganzen Tag und verbinden Sie den Verzehr von Proteinen mit Kohlenhydraten, um Stimmungsschwankungen noch besser vorzubeugen.

Wasser: Zu wenig Zufuhr von Flüssigkeit führt zu einem Austrocknen unseres Körpers und der Haut. Dann müssen Sie erst teure Hautpflege Produkte kaufen und viel Geld ausgeben. Dann lieber viel trinken. Dehydration kann sich auch über Launenhaftigkeit und leichte Reizbarkeit manifestieren. Langfristig kann sie uns lethargisch und sogar depressiv machen. Trinken Sie deshalb täglich mindestens einen bis zwei Liter Wasser und fördern Sie so das allgemeine Wohlbefinden von Körper und Geist.

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