Die Verbindung zwischen Körper und Geist

Die Verbindung zwischen Körper und Geist ist bei weitem nicht so esoterisch angehaucht, wie es vielleicht zuerst erscheinen mag. Es handelt sich dabei auch nicht um abgehobenen New Age – Kram, da das Thema eigentlich ganz leicht zu verstehen ist. Hinter dem Gedanken steckt einfach die Idee, dass wir mit unseren Gedanken unser körperliches Wohlbefinden beeinflussen können. Unser Körper reagiert somit auf unsere jeweiligen Gedanken, Gefühle und Verhaltensweise auf eine ganz bestimmte Art.

Wir alle kennen das Gefühl, dass unser Körper uns Warnsignale sendet, wenn wir gestresst, ängstlich oder sauer sind. Nach einer sehr stressigen Zeit oder einem schlimmen Ereignis, wie beispielsweise dem Tod einer geliebten Person, neigen sehr viele Menschen zu erhöhtem Blutdruck oder entwickeln sogar ein Magengeschwür. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Anzeichen, dafür, dass Ihre emotionale Gesundheit aus dem Gleichgewicht geraten ist: Rückenschmerzen, Appetitschwankungen, Schmerzen in der Brust, Verstopfungen oder Durchfälle, ein trockener Mund, extreme Müdigkeit, häufige Wehwehchen und Schmerzen ganz allgemein, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Benommenheitsgefühle, Herzrasen und viele Symptome mehr können auftreten.

Wenn Ihre emotionale Gesundheit geschwächt ist, wirkt sich das mit der Zeit auch auf Ihr Immunsystem aus. Es wird ebenfalls geschwächt und Sie sind daher in sowieso schon schweren Zeiten meist noch anfälliger für Krankheiten. Natürlich kümmern Sie sich in Krisenzeiten auch weniger um Ihre Gesundheit als Sie es eigentlich sollten. Wenn Sie mental gestresst sind, haben Sie bestimmt nicht die Nerven, sich ausreichend zu bewegen oder gesund zu ernähren.geist

Wie können Sie also gezielt emotionalen Stress bekämpfen, bevor er überhaupt auftreten kann? Powern Sie sich körperlich aus, treiben Sie Sport, machen Sie Yoga oder meditieren Sie. Wenn es dann zu einem Stressereignis kommen sollte, halten Sie kurz inne, atmen Sie tief durch und richten Sie Ihr Augenmerk eher nach innen.

Kurze Sätze zur Bestätigung können hierbei auch sehr hilfreich sein, sofern man sie regelmäßig benutzt. Sie unterstützen dabei, negative Selbstgespräche in positive, lebensbejahende Aussagen zu verwandeln. Sie sollten diese Sätze stets in der Gegenwart formulieren – Ich bin…, ich habe…, ich entscheide mich für… – und damit nur die Erfahrungen reflektieren, die Sie auch wirklich gerne machen würden. Zum Beispiel: „Ich fühle mich gesund und voller Energie,” oder „Ich bin ganz entspannt und habe genug Zeit, um eine Aufgabe nach der anderen sorgfältig zu erledigen.” Zu Beginn kommen Sie sich dabei vielleicht etwas blöd vor, weil Sie sich schließlich wieder und wieder etwas sagen, von dessen Gegenteil Sie eigentlich fest überzeugt sind. Mit regelmäßiger Übung werden Sie allerdings Veränderungen bei sich bemerken. Ihre Gedanken- und Gefühlswelt wird Ihren tatsächlich gemachten Erfahrungen immer mehr entsprechen. Ihr Körper und Ihr Geist werden gemeinsam daran arbeiten, mit der Zeit befriedigendere Gesamtergebnisse zu erzielen.

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